cool. Sind das besondere Murmelis dort? Oder habt ihr sie direkt von ihrem Bau mit Keksen rausgelockt? Weil sonst sind die ja meist schneller weg als man die Cam rausholen kann :(
Am Großglockner funktionierte das schon vor 38 Jahren, allerdings lockte Klein - Petz die Murmis damals noch erfolgreich mit Karotten aus dem Höhleneingang....
Petz setzt seine Aktivitäten mit Ende Juni 2020 stark zurück. Ich bleibe aber bis auf weiteres in Ausnahmefällen und per PN für Fragen, Hilfe beim Modellbau etc. noch aktiv.
Ist klar, daß die rauskommen, sie wären ja blöd, wenn sie mühsam Nahrung suchten, wenn sie Fette und Kohlenhydrate vor die Füsse geworfen kriegen!
Und daß von den Touris keine potenzielle Gefahr ausgeht, checken die auch gleich - wie am Großglockner schon in der 8. Generation, da lernen sie es von den Alten...
Ja genau.
Da gibts doch die Geschichte, dass die Murmeltiere am Großglockner gar nicht mehr in ihre unterirdischen Baus kommen, da sie schon zu fett sind. Aber sie müssen das ja auch nicht mehr, da ihre Feinde, die ja hauptsächlich Greifvögel sind, die Murmeltier gar nicht mehr greifen können, da sie schon zu schwer sind.
@yeti:
also ich würde die nie mit etwas anderem füttern als unsere Kaninchen und das sind ausgesprochene Butterkeks-Gourmets ausserdem bist Du nur neidisch, weil der Messner am K2 schreiend vor Dir weggelaufen ist, anstelle Dich zu füttern
@jefflifts:
Wenn Du den Furkapass vom Wallis her hochfährst und zum Rhonegletscher willst, parkst Du direkt zwischen dem Hotel Belvedere und dem Souvenirshop, durch den man zum Gletscher kommt. Dort DIREKT unterhalb des Parkplatzes habe ich die zufällig im Hang gesehen.
@starli und Titlis:
Die waren mit den Blumen vor ihren Höhlen zugange. Die hat auch kaum einer bemerkt, weil wenn man da oben am Rhonegletscher parkt, schaut man in die Weite und nicht den Hang hinunter. Im Endeffekt mussten die vorsichtig angelockt werden, indem ich immer so Viertel von den Keksen in die Richtung warf und die nach und nach höher kamen. Irgendwann hielt ich dann nur noch den Keks in die Richtung.
Das sind also keine besonderen oder so degenerierte Viecher wie am Großglockner. Heute habe ich auch welche gesehen etwas abseits vom Wanderweg Riffelsee-Riffelberg ob Zermatt. Da bin ich natürlich sofort wiederhin und wollte mir welche angeln, schließlich soll ich nach den Fotos gestern allen möglichen Nichten oder Freundinnen welche mitbringen. Die waren aber wiederum extrem scheu. Einer guckte zwar relativ lange aus seinem Bau raus und hat sich gewundert, was ich da so in seine Richtung schmeisse. Als ich aber am Bau war, kamen die nicht raus. Während mein Vater malte hab ich da auch wieder einige Zeit gesessen, hab es aber im Bau nur knuspern hören
Hab viele Murmeltiere in den letzten Tagen gesehen und noch mehr gehört (Nufenenpass, Lötschental, Zermatt, Furkapass). Ich gehe aber auch davon aus, dass die dort schon Bekannschaft mit Menschen haben, auch wenn nicht so extrem wie am Glockner. Das habe ich heute in Z gemerkt.
PS: @yeti: Bzgl. dem Nachmachen von deren Pfiffen war da gestern auch so eine tolle Situation. Ich saß da so 5 min., die kamen immer langsamer hoch, da kam eine asiatische Gruppe und waren natürlich völlig aus dem Häuschen und schrien sich gegenseitig laut zu, dass man doch mal da hinkommen sollte. Nett wie ich bin, habe ich zwei Kindern der Gruppe auch je einen Keks gegeben (ich hab ja nicht die ganze Packung verfüttert sondern so n knappes Dutzend). Womit wurde das belohnt, als das eine Mädchen was hingeworfen hatte und der pelzige Gesell sich den Keks schnappte, kreischte die vor Freude laut auf (ok, die war noch 6 oder so). Ich weiß nicht, wer schneller weg war, die Gruppe oder die Murmeltiere, zweitere hatten anscheinend keinen straffen Terminplan einzuhalten.
Arlberg-Irrer hat geschrieben:@yeti:
also ich würde die nie mit etwas anderem füttern als unsere Kaninchen und das sind ausgesprochene Butterkeks-Gourmets ausserdem bist Du nur neidisch, weil der Messner am K2 schreiend vor Dir weggelaufen ist, anstelle Dich zu füttern
Soviel ich weiss, bevorzugen Yetis sowieso eher flüssige Nahrung (und damit sind nicht Suppen gemeint. Ausnahme: Harrys Gulaschsuppe, hehe kleiner Insider!). Ausserdem wird ein ausgewachsenes Exemplar von ein paar Keksen eh nicht satt, da braucht es schon was handfesteres!
ok, dass Murmeltierstreicheln am Rhonegletscher funktioniert, wissen wir. Gestern Zermatt ging es nicht. und heute in Saas Fee...
war aber etwas scheuer und ist beim Streicheln sofort abgehauen, kam dann aber wieder schnell an.
auch die Kleinsten haben schon die Angst vorm Menschen (fast) verloren
Gibt´s auch nur dort wo sie sich an menschliche Nähe gewöhnt haben aber wenn ich Murmele wär würd ich für paar leckere Kekse sicher auch lieb dreinschauen und mich bissl streicheln lassen...
Petz setzt seine Aktivitäten mit Ende Juni 2020 stark zurück. Ich bleibe aber bis auf weiteres in Ausnahmefällen und per PN für Fragen, Hilfe beim Modellbau etc. noch aktiv.
In Saas-Fee im Bereich Längfluh-Spielboden am Wanderweg sind sie auch so zutraulich. Da hat sich ein Murmeli über meinen Rucksack hergemacht.
An frequentierten Wanderwegen wars auf dauer zu viel Stress immer in die Höhle abzuhauen.
vor allem übersieht man die Tiere am Spielboden nicht! Bereits aus der Bahn sieht man sie. und sobald man in den Hang direkt unter der EUB reingeht, kommen die quasi aus allen Ecken und wissen ganz genau, dass es jetzt was gibt. Oben kann man auch artgerechtes Futter kaufen und ich war auch der einzige mit Butterkeksen. Im Hang liefen etwa 20 Menschen rum und die hatten entweder Gemüse oder Futter an der Bergstation gekauft.
Auf dem einen Bild ist ja so ein dicker, der sich auf mein Knie stützt. Als ich mich mal um einen anderen kümmerte, ist dieser sofort zu meinem Vater getigert und hat die Kamera untersucht, ob das vielleicht doch was zu essen ist. Also die hätte man wirklich in den Rucksack packen und mitnehmen können. Da waren die am Furka schon scheuer (wo es auch 15min. gebraucht hat, die anzulocken).
In Zermatt zwischen Riffelsee und Station Riffelberg kam ich zwar auf 5m ran, bevor die im Bau verschwanden, aber direkt Kontakt mit Menschen aufnehmen ist da noch nicht. Und in Sulden und im Lötschental haben die ja schon gepfiffen udn sind abgehauen, wenn man unter 500m an die rankam.
Ist mir in Sulden übrigens unangenehm aufgefallen, dass die Leute ihre Hunde OHNE Leine freilaufen liessen! Dabei stehen überall Schilder, dass man in einem Naturpark unterwegs ist und die Tiere schützen und in Ruhe lassen soll. Ich hab auch einen Hund und seine Besitzer fotographiert, der war dabei, an den Eingängen von Murmeltieren zu buddeln und man hörte es durchgehend pfeiffen. Das waren Italiener und wurden (es waren viele Leute unterwegs) von anderen Leuten auf deutsch und italienisch gerufen. Aber die kümmerte das n Scheiss...
und es war halt nicht der einzige freilaufende Hund...