Auch wenn das Wetter oben alles andere als vielversprechend aussah, ging es heute von Ehrwald aus mit der Tiroler Zugspitzbahn auf die Zugspitze. Der Grund: Bei dem Foto-Wettbewerb der Tiroler Sommerbergbahnen habe ich zwei Freifahrten gewonnen (zusammen mit einem Speckrucksack, dessen Inhalt auf der Hüttentour in den folgenden Tagen verspeist werden sollte) und da ich es diesen Sommer nicht mehr schaffe, sie bei schönem Wetter einzulösen und die Gutscheine auf keinen Fall verfallen sollten, wurden sie heute eingelöst. Außerdem ließ sich Ehrwald auf dem Weg vom Kleinwalsertal nach St. Anton gut einbauen. Leider hielt sich der Nebel die ganze Zeit, sodass der Ausblick sehr ernüchternd war. Nun aber zu den Bildern:
^^Die Tragseile und das Zugseil in der Talstation. Bereits im Jahr 1926 wurde die erste Tiroler Zugspitzbahn erbaut, 1991 baute Waagner Biro dann eine neue Bahn, die 2003 durch einen Brand in der Talstation zerstört wurde. Seitdem verkehrt die neue Tiroler Zugspitzbahn mit Kabinen, die Platz für 100 Personen bieten.
^^Eine Kabine
^^Blick hinauf
^^Die Scheiben waren leider derart beschlagen, dass jedes Foto sinnlos wäre. Deshalb direkt der Sprung zur Bergstation, bzw. zur letzten Stütze.
^^Sonderlich voll war es logischerweise nicht. Ich hätte auch nicht 39€ für das Ticket bezahlt, wenn man dafür so eine Aussicht hat.
^^Die verbaute Zugspitze. Es wurde ein bisschen heller und wir hofften, dass die Sonne es doch noch schaffen würde.
^^Immerhin 6°C war es warm.
^^Blick auf den Gipfel
^^Die Eibsee-Seilbahn verschwindet im Nebel
^^Oberhalb der Eibsee-Seilbahn lässt sich noch das Münchner Haus erahnen
^^Kabine der Eibsee-Seilbahn
^^Das Münchner Haus
^^Heute nicht
^^In dem Ticket war noch ein Besuch des Zugspitz-Museums inkludiert und wir hofften, dass es während des Rundgangs soweit aufklarte, dass wir doch noch ein bisschen was von den umliegenden Bergen erkennen konnten, aber es wurde nur noch nebliger und so ging es bald wieder ins Tal.
^^So schön könnte es hier sein
Trotz des schlechten Wetters verbrachten wir 1½ Stunden auf dem Gipfel. Dafür, dass es gratis war, war es doch mal ein Erlebnis, auf Deutschland höchstem Berg zu sein (für mich das erste Mal), aber wenn ich dafür hätte bezahlen müssen, würde ich mir das Geld lieber für schöneres Wetter sparen. Gegen 16:30 brachen wir dann nach St. Anton auf.