Bei Olsberg gerät das Ziel erstmals in den Blick.
Der Panoramaweg Bestwig „B“ bietet nette Trails.
Oft streift man das Ufer der Elpe.
Wer ein Garmin sein eigen nennt, stößt auf die Überreste des Bergbaus.
Plästerlegge in Sicht.
Wer direkt an den Wasserfall will, muss recht gelenkig sein und auch solch rutschige Bäche überqueren.
Zur Belohnung wird man am Fuß des Wasserfalls gekühlt.
Nach reichlich Höhenmetern quert man den Schlepper der zum Fort Fun zugehörigen Skigebiets.
Lautes Gejohle und Gekreische lässt den Naturfreund auf den Freizeitpark aufmerksam werden.
Weiter geht es in Richtung Bergstation.
Dort bietet eine Felsgruppe eine ideale Aussicht über die schöne Leitner-Anlage mit ihren sanft geneigten Genießer-Hängen.
Kurzer Abstecher zum bereits gut dokumentierten ehemaligen Eismecke-Schlepper. Hier hat sich nichts getan. Gammelt an der ehemaligen Skihütte eine Stütze herum?
Nächstes Ziel erreicht: Der (in meinen Augen) ehemalige Paradeskihang im Sauerland: Elpe.
Nach Querung der Piste auf mittlerer Höhe in Richtung Süden sticht sofort die alte Schleppertrasse hervor.
Die erste Stütze lässt nicht lange auf sich warten.
Leider wandelt sich die Auffahrt bald in einen beschwerlichen Aufstieg.
Aber ein Stevens wäre kein Stevens, wenn es das nicht meistert. So steht es stolz an der ehemaligen Bergstation und blickt auf die hier oben kräftig zugewachsene Schleppertrasse zurück.
Hier oben liegen diverse Liftreste.
Fundamente.
Und sogar die Abspannung findet sich unter einem umgestürzten Baum.
Dann mal auf zur Piste.
Oben recht eng und mit nur mäßigem Gefälle.
Dann zunehmend breiter und auch mal durch eine Baumgruppe getrennte Piste.
Wilder Birkenwuchs und eine stark verkümmerte Fichtenanpflanzung wechseln sich im mittleren Pistenteil ab. Das Gefälle nimmt zu.
Die Piste weitet sich.
Und wird immer steiler. Aus meiner Sicht ist die hier unten sogar schwarz. Leider kommt das Gefälle auf Bildern wie so oft schlecht zur Geltung.
Kennzeichen für eine schwarze Piste: Nur mit dem MTB befahrbar mit Gesäß hinter dem Sattel. Zudem kam ich dort unten mit glühenden und stinkenden Bremsscheiben an. Übrigens hat der Hang einen idealen weiten Auslauf, die geradezu nach Übungsliften (auch in Seilform) schreit.
Den Talstationsbereich hat man ordentlich umgekrempelt. Ich vermute mal, dass der Lift hier links auf dem Bild hochging. Heute sind dort das Camp der Flieger und der Schießplatz der Schützen.
Im Ort gibt es nur wenige Hinweise auf den ehemaligen Skibetrieb.
Schade um den schönen Hang. Übrigens sieht man auf diesem Bild nicht einmal die Hälfte der gesamten Pisten-/Liftlänge.