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Am Eingangsbereich der Talstation wird der Fahrgast mit vielen Schildern und Hinweisen informiert und belehrt.
Die Talstation wurde als Spannstation realisiert.
Urspruenglich war der Portalniederhalter im Ausfahrbereich der Talstation mit den Leitner-typisch ueberbreiten Laufrollen ausgeruestet. Im Zuge der grossen Revision 1985 wurden diese leider gegen normal breite Laufrollen getauscht.
Bis zur Mittelstation verlaeuft der untere Teil der Trasse relativ unspektakulaer im Wald.
Die Mittelstation besteht aus zwei Portalniederhaltern.
Oberhalb der Mittelstation werden der Wald lichter und die Baeume juenger und kleiner.
Das originale Leitner graublau, die geschraubten Seilrollen und das alte, nach oben konisch zulaufende Stuetzenprofil geben dieser Anlage etwas „Urspruengliches“.
Erst kurz vor der Bergstation wird die Baumgrenze passiert.
Stuetze Nummer 22, ein stolzer „16ender“ mit zwei 8er Rollenbatterien an Waagebalken.
Leitner-typisch ist die Einfahrstuetze an der Bergstation in Portalbauweise.
Bis auf ganz wenige Ausnahmen sind alles noch die originalen verschraubten Seilrollen. Somit hat diese Anlage trotz nachgeruesteten Seilhebejochen und Wartungspodesten einen sehr authentischen Flair.
Die Antriebsscheibe ist noch beidseitig (alte Ausfuehrung) gelagert.
Standardisiertes Fahrpult des italienischen Herstellers EEI.
Der Maschinenraum in Leitner-typischer Aufteilung. Im Vordergrund rechts der elektrische Hauptantriebsmotor und auf der gegenueberliegenden Seite der Notdieselmotor. Interessant ist die modifizierte Oelumlaufschmierung des Hauptgetriebes (Mitte).
Im Zuge der grossen Revision 1985 sind der originale Drehstrommotor und das Untersetzungsgetriebe (schnell/langsam) durch diese drehzahlregelbare Gleichstrommaschine ersetzt worden.
Zwischen E-Motor und Hauptgetriebe befindet sich die elektromagnetisch betaetigte Betriebsbremse, hier noch als (originale) Backenbremse.
Notantriebsmotor ist ein luftgekuehlter 8-Zylinder DEUTZ Dieselmotor des Types F8L714.
Dieser Typ ist dem LKW-Freund aus dem Magirus-Deutz Jupiter der Bundeswehr bekannt, wurde aber auch in vielen anderen Fahrzeugen, so zum Beispiel meinem ZLF 24/65 auf Chassis Magirus-Deutz F200D16, verbaut.
Im Bedarfsfall treibt der Notdiesel ueber eine normale Einscheibentrockenkupplung und ein standard LKW-Getriebe des Types ZF AK 5-33 das Hauptgetriebe an.
Ein letzter Blick aus dem Maschinraum auf die Strecke.
Viele Gruesse von der Kueste
Peter