Wetter:
Sonnig, gefrorene Wand morgens -2 Grad, nachmittags 4 Grad; TFH nachmittags 10 Grad
Schneehöhen:
Gefrorene Wand: 135 cm
TFH: 40 cm
Werte von der Homepage, oft kam allerdings schon der Gletscher durch
Pisten/Schneequalität:
Von hart über eisig bis hin zu Sulz war alles dabei; mehr dazu bei den Bildern
Pistenplan:
Hintertuxer Gletscher
Offen/Geschlossen:
Sommerskibetrieb: 8er Sommerberg, Gletscherbus 2+3, 10er Gefrorene Wand, Gefrorene Wand 3b, SL Olperer und Gefrorene Wand
Gefahrene Lifte:
8er Sommerberg (2x)
Gletscherbus 2 (2x)
Gletscherbus 3 (3x)
10er Gefrorene Wand (1x)
Gefrorene Wand 3b (9x)
SL Olperer (11x)
SL Gefrorene Wand (11x)
Gefahrene Pisten:
3,4,8,9,9a
Wartezeiten:
Teilweise ein paar Bügel an den SL, sonst gar nicht
GPS-Daten:
Strecke: 87,3 Kilometer, davon 51 Kilometer auf Ski
Höhenmeter: 20592 m
Maximale Geschwindigkeit: 109,7 km/h
Höhenmeterdiagramm
GPS-Track
Gefallen:
-zum ersten Mal im Sommer Ski fahren
-Wetter
-Tolles Panorama
-Schneequalität auf manchen Abfahrten
Nicht gefallen:
-Drängler bei den SL
-viele Alkoholisierte in den Gletscherbüssen
Wie der Titel des Berichtes schon sagt, kam ich zum ersten Mal dazu, im Sommer Ski zu fahren. Im Rahmen des Urlaubes im Alpbachtal liegt der Hintertuxer Gletscher nicht so weit weg, sodass man die Anreise für einen Tag gut machen kann. Da wir nicht richtig früh los wollten, standen wir erst um 9:20 Uhr an der Talstation. Ich erwarb den Skipass und konnte gleichzeitig noch 2 Gutscheine für eine Berg- und Talfahrt bis zur Gefrorenen Wand, die ich vor längerer Zeit mal gewonnen habe, einlösen, obwohl diese schon seit 2 Jahren abgelaufen waren - so etwas hinterlässt einen guten Eindruck. So konnte auch ein Teil der restlichen Familie, die heute zum Wandern aufbrach, das Panorama genießen. Ich fuhr dann ganz hinauf und immer mal abwechselnd die einzelnen Bahnen, am Morgen allerdings hauptsächlich die SL, da diese ja bereits ab 13:30 Uhr schließen. Am Nachmittag wählte ich drei mal die Abfahrt zum TFH, der Schnee war allerdings vor allem im unteren Teil sehr sulzig und später auch gut zerfahren. Lange hat sich die Piste neben der Sesselbahn gehalten, deshalb bin ich diese am Nachmittag noch öfter gefahren. Dort fuhr auch die eine oder andere Pistenraupe zwischen der Bergstation der EUB und der Gefrorenen Wand, sodass man noch oft eine frische Spur hatte. Nachdem die Rennteams verschwunden waren, fuhr ich auf dem Gletscher fast allein. Bilder gibt es leider nicht sehr viele, da mein Handy dort oben irgendwelche Probleme hatte und mehr oder weniger jedes Foto unscharf wurde.
^^In der Sesselbahn
^^Blick zurück. Die Qualität des Schnees auf der Abfahrt zum TFH war ganz verschieden: Oben meist hart aber super griffig, ab der Bergstation der EUB kam dann oft der Gletscher durch, im unteren Teil gab es dann wieder mehr Schnee, der jedoch sehr sulzig war.
^^Generell kann man sagen, dass die Pisten an der gefrorenen Wand deutlich länger hart waren als am Olperer. Als die Rennteams abgebaut hatten, war diese Piste nur noch sehr schwer zu fahren, da sich sehr große Buckel aus weichem Schnee gebildet haben.
^^Im SL Gefrorene Wand; beim rechten Lift wurden die ganze Zeit über die Stützen verändert
^^Piste 5 war im oberen Teil lange sehr gut, unten floss dann ab ca. 11:00 Uhr ein Bach und der Gletscher kam an vielen Stellen durch. Spaß hat´s trotzdem gemacht
^^Panorama von der Piste Nummer 9, die im oberen Teil deutlich länger hart war als die Piste auf der anderen Seite des Lifts. Im Steilstück fuhr man hier allerdings viel über den Gletscher.
^^Blick vom TFH entlang der EUB
^^Ein weiteres Mal die Abfahrt zum TFH, viel Schnee lag hier nicht mehr, dafür war der Kontrast sehr schön
^^Neue Raupenspur auf der Abfahrt zur DSB
^^Am Nachmittag wurden die Pisten an den SL schon wieder präpariert
^^Abschließendes Panorama von der Ausfahrt der Sesselbahn
Fazit: Gerne wieder. Auch wenn der Schnee dieses Jahr nicht so üppig vorhanden war, ließ es sich trotzdem problemlos fahren, obwohl ein schneeweißer Gletscher zum Anschauen sicher schöner gewesen wäre. Trotzdem ist Skifahren im Hochsommer mal ein ganz anderes Erlebnis, was hoffentlich noch ein paar Jahre möglich sein wird. Abschließend nochmal Entschuldigung für die qualitativ nicht immer ganz gelungenen Bilder, aber um die Situation auf dem Gletscher festzuhalten, hat es denke ich trotzdem gereicht.