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Google Earth:
Wetter: Nach kalter Nacht und ca. 20cm Neuschnee bis in Tallagen, sehr sonniges Wetter mit wenigen dünnen, durchziehenden Wolkenfeldern. Temperaturen am Berg von -10°C am Morgen auf Werte wenig unterhalb des Gefrierpunktes ansteigend. Letzendlich hat es zum ersten Sonnenbrand des Jahres auf der Nasenspitze gereicht
Schneelage: 200cm Altschnee + 20cm, zum Teil stark verwehte Neuschneeauflage. Durch den mäßigen, böigen Wind wurde im obersten Bereich (Bergstationen Pitz-Panoramabahn & am Mittelbergjoch) ständig weiterer Schnee verblasen.
Pistenzustand: Nach Neuschnee in der Nacht pulvrig und sehr schnell zerfahren, dort wo der Neuschnee verblasen wurde und die Unterlage zum Vorschein kam griffig - Pulverschneebuckel.
geöffnete & geschlossene Liftanlagen & Abfahrten
Wartezeiten: Bis auf den nächsten Zubringer und die Gondeln der Pitz-Panoramabahn keine.
Bericht:
Nach dem gelungenem Einstand am Vortag am Rifflsee ging es nun auf direktem Wege auf den Gletscher. Der Föhn war in der Nacht zusammengebrochen und es hatte bis auf etwa 1000m herab geschneit. Dabei sind im oberen Bereich des Pitztals und am Gletscher sicher 20-30cm Neuschnee gefallen. Im Tal war dieser jedoch am Nachmittag, durch die Jahreszeitentsprechend starke Sonneneinstrahlung, wieder stark zusammengesackt oder bereits getaut.
Ständiger Begleiter bei der Anfahrt zum Gletscherexpress, die Pitze (links), Namensgeber des Pitztals und Abfluss des Mittelbergferners auf dem sich ein Teil des Gletscherskigebietes befindet. Rechts Anfahrt durch das, nach dem Neuschneefall wieder winterliche Pitztal mit dem allgegenwärtigem Mittagskogel (3.159m). Am Fuße jenes Berges befindet sich die Talstation der Standseilbahn, dessen Trasse mitten durch den Berg gegraben wurde. Aus dieser Perspektive schwer vorstellbar, dass Teile des Skigebietes noch bedeutend höher liegen.
Rückblick ins hochwinterlich erscheinende Pitztal kurz vorm erreichen der Gletscherbahnen (links). Talstationskomplex und Blick ins Mittelbergtal (rechts), die Sonne lacht. Nachdem das Auto auf dem noch recht leeren, obersten Parkplatz abgestellt war (hier endet auch die Variante der Rifflsee-Talabfahrt), ging es schnur-stracks zur Standseilbahn - die nächste sollte schließlich erreicht werden. Ohne Wartezeit ging es dann hinauf ins Skigebiet.
Panorama vob der Bergstation. Auch hier, in 2.800m Höhe kann kaum ein Wölkchen den Blick auf den blauen Himmel trüben. Überblick über praktisch das Gesamte Skigebiet, einzig der untere Bereich der Mittelbergbahn & Gletschersee sind nicht sichtbar.
Von links Nacht rechts, Bergstation Gletscherseebahn, Rechter Fernerkogel (3.330m), darunter das westliche Becken des Mittelbergferners mit Mittelbergbahn, Stützen der Pitz-Panoramabahn vor dem Hinteren Brunnenkogel (3.428m) mit Bergstation der eben erwähnten Bahn. Unten Rechts Schlepplift Brunnenkogel auf dem Brunnenkogelferner.
Hochauflösenderes Panoramabild
Da sowohl Pitz-Panorama- als auch Mittelbergbahn noch außer Betrieb waren, Mittelbergbahn noch nichtmals ausgaragiert und z.T. noch Präparierungsarbeiten lifen (links), ging es zunächst zur Gletscherseebahn (rechts).
Die recht kurze Sesselbahn, dient wohl primär als Rück- bzw. Zubringer zu den Gondelbahnen und der Tunnelbahn.
Ärgerlich: Die Mittelbergbahn lief auch eine knappe Halbe Stunde nach geplater Öffnung noch nicht! Kurze Zeit Später fuhr ich dann jedoch mit einer der ersten Gondeln nach oben.
Schon die Bergfahrt entschädigte allerdings für die verpätete Öffnung, eröffneten sich doch Blicke auf unverspurte Gewalzte und nicht gewalzte Hänge, sowie die verschneite Bergwelt rund um den Mittelbergferner. Da die Abfahrten allesamt verhältnismäßig lang sind und jeglicher Bahnwechsel (auch die Pitz-Panoramabahn hatte inzwischen ihren Betrieb aufgenommen) einen verlust den Spurenziehens nach sich gezogen hätte, verbrachte ich praktisch den kompletten Vormittag an der Mittelbergbahn mit ihren wirklich ansprechenden (Autobahn)Pisten.
Lediglich auf der von unten gesehen ganz linken Abfahrt(Riesentorlaufpiste) ist, wenn man im vorherigen Steilhang nicht ordentlich Schwung holt, schieben angesagt. Durch die schnell zerfahrenen Hänge war dies später durchaus problematisch.
Blick zur Braunschweiger Hütte mit Karlesferner (links), Hauptzunge des Mittelbergferners (rechts).
Mittelbergbahn mit Innerer Schwarzer Schneid (3.367m, links), sowie bereits verspurtem, gesperrtem Schweizer Weg.
Aufgrund der zahlreichen Pistenvarianten, war man zeitweise fast alleine, im Hintergrund Schluchtkogel (3.471m)
Oberer Pistenbereich am Mittelbergjoch
Ihre Majestät Wildspitze (3.776), nicht nur höchster Gipfel der Ötztaler Alpen sondern auch 2. höchster Österreichs vom Mittelbergjoch auch betrachtet. Gerade wegen der starken vergletscherung unverwechselbar
Unmissverständlich geperrter Notweg, würde ihn aber schon allein aufgrund seiner halbillegalen Errichtung nicht befahren (links). Reste der Pitztaler Eishöhle am Zusammenfluss der beiden Arme des Mittelbergferners, sicher immernoch etwa 20m hohe Eiswände.
Zoom zum Rettenbachjoch (Sölden) mit den immernoch vorhandenen Abbrüchen des Rettenbachferners (links). Gondelgruppe der Pitz-Panoramabahn (rechts). Dort geht es jetzt hin.
Am Mittag ging’s dann rüber zur Pitz-Panoramabahn. Die höchste Seilbahn Österreichs stellt gleichzeitig auch meinen neuen Höhenrekord dar. Hier bietet sich ein unfassbares Panorama unter anderem mit den wild zerissenen Gletscherbrüchen des Taschachferners unterhalb der Wildspitze sowie dem Gipfelmeer der Alpen.
Hier sind die Abfahrten etwas anspruchsvoller als an der Mittelbergbahn, ansonsten aber von der Länge her vergleichbar. Die Verhältnisse waren auch hier bombastisch, wenn auch an einigen Stellen bereits die griffige Unterlage wieder zum Vorschein kam (ich mag das ja eigentlich)
Bergstation der Pitz Panoramabahn, dieses liegt auf dem Grat oberhalb des Bergschrunds des Brunnenkogelferners, und muss im Sommer vermattet werden, um den Zugang zu den Pisten zu erhalten.
Gipfel-Panorama vom Hinteren Brunnenkogel (3.438m) nach Süd-West-Nord (von links nach rechts). Leider etwas diesig, deshalb leider ohne "ferne" Gipfel. Hochauflösendes Panorama
Überwältigend: Der Anblick des Taschach-Eisbruchs, trotz Gletscherschmelze immernoch sehr imposant
Eisbruch im Zoom, sogar die Firnschichtungen sind zu erkennen.
Auch den Tourengehern auf dem Weg zur Wildspitze gefiels
Tiefblick zur Bergstation der Mittelbergbahn (links) und Zoom ins Pitztal (rechts).
Abfahrt am oberen Brunnenkogelferner, spürbar höheres Gefälle als an der Mittelbergbahn.
Brunnenkogel, nachdem ich hier am vorherigen Tag bereits gefahren bin wurde er heute etwas stiefmütterlich behandelt (Tut mir leid!, links). Die Sonne verabschiedet sich hinter dem Grat (rechts). Insgesamt der beste Skitag in 2010 bisher
Am meisten gefahren
8EUB Mittelbergbahn
Am wenigsten Gefahren:
2SL Brunnenkogel, 1SL Mittagskogel
Gefallen:
Nicht Gefallen:
Wertung:
Meine Berichte 2009/2010
Ski & Rail --- Teil 1a Hintertuxer Gletscher 21.11.2009 --- Teil 1b Zugspitze 22.11.2009 --- Teil 2 Zugspitze 14-16.12.2009 --- Teil 3a Rifflsee (Pitztaler Gletscher) 26.03.2010 --- Teil 3b Pitztaler Gletscher 27.03.2010 --- Teil 3c Stubaier Gletscher 28.03.2010
Sauerland Saison: --- Wildewiese 12.01.2010 --- Winterberg Skiliftkarussell Flutlicht 13.01.2010 --- Willingen 16.02.2010
Sauerland Ski Safari 04.02.2010 --- Teil A - Bruchhausen Sternrodt --- Teil B - Niedersfeld Eschenberg --- Teil C - Fort Fun Winterwelt