Leider war Sonnenschein in diesem Winter bisher Mangelware. Deswegen sollte der heutige sonnige Tage unbedingt genutzt werden. Am Morgen präsentierte sich der Arber zur Abwechslung nach langer Zeit doch einmal von seiner besten Seite. Frostige -10°C und etwas Neuschnee versprachen ein paar schöne Stunden. Mittlerweile sind alle Pisten und Lifte, mit Ausnahme des Osthangs, geöffnet. Leider hatte ich keine vernünftige Kamera dabei. Die Fotos sind alle mit dem Handy entstanden.
^^ Beim Blick aus der Gondelbahn auf den Pistenteppich am Nordhang stieg die Vorfreude.
^^ Nicht weniger perfekt zeigte sich die Liftschneise aka Weltcupstrecke. Oben rechts an der Kante wurde noch heftig beschneit.
^^ Der Blick zurück zeigt noch wenige Autos auf dem Parkplatz.
^^ Hinter dem Höhenzug (Osser) versteckt sich schon Tschechien
^^ Am Osthang dann die erste größere Überraschung: es wurde beschneit. Ich kann mich bisher nur an Jahre mit Weltcuprennen erinnern, in denen der Osthang konsequent eingeschneit wurde.
^^ Vier Kanonen staubten den Hang ordentlich ein.
^^ Die erste Fahrt ging über die Osthangverlängerung zurück zur Gondelbahn
^^ Im Anschluss tobte ich mich in der Liftschneise etwas aus. Der Name "Weltcupstrecke" wurde aus den Pistenplänen gestrichen. Stattdessen verwendet man nun den Namen, den die Einheimischen schon immer benutzten.
^^ Danach wechselte ich zum Nordhang, der um diese Jahreszeit immer noch fast den ganzen Vormittag im Schatten liegt.
^^ "Hinten rum" am Brotzeitfelsen dominiert der Winter
^^ Weiter unten öffnet sich der Blick über den Nordhang nach Zelezna Ruda mit seinen Skigebieten am Spicak und Pancir (dritter Höhenzug, halblinks)
^^ Zeit für eine kleine Verschnaufpause am Sonnenfelsen. Zur Abwechslung waren die Nebelschwaden diesmal selbstgemacht.
^^ Hinter mir befindet sich die Lamer Bergwachhütte, die Bergstation der Sonnenhangbahn und der Arberstadl
^^ Über die Familienabfahrt ging es weiter zum Thurnhof. Links im abgesperrten Teil verläuft die Rodelbahn. Die Rodler werden mit der Sonnenhangbahn nach oben befördert und können dann parallel zur Familienabfahrt bis ins Kinderland am Thurnhof rodeln. Von dort bringt sie ein Bus zum Lift zurück.
^^ Leider gab es keine Konkurrenz im blauen Kurs. Trotzdem habe ich die Zeit meines Vorfahrers um 10 Sekunden unterboten
^^ Neben dem Ziel der Zeitmessstrecke liegt das Kinderland
^^ Wie man sieht, war das Zubringerförderband zum Aufnahmezeitpunkt gut gefüllt.
^^ An den Thurnhofliften gab es dann die erste Wartezeit, da gerade viele Skikurse begonnen hatten.
^^ Ob hier noch irgendwann eine Sesselbahn stehen wird? Ich glaube es nicht...
^^ Über die Familienabfahrt ging es zurück. Links hinter dem Zaun liegt der Speichersee. Früher war diese Piste gerade einmal zwei Raupenspuren breit. Der alte Sonnenhanglift begann genau dort, wo der Wald am rechten Rand endet. Der Einstieg der Nordhanglifte war ungefähr auf Höhe der ersten Stütze der Nordhangbahn, umgeben von tiefstem Wald.
^^ Nach diesem kurzen Abstecher ins Anfängergebiet ging es wieder über 300 Höhenmeter mit der Nordhangbahn nach oben.
^^ Nicht nur von oben machte die Piste noch einen sehr guten Eindruck.
^^ Mittlerweile hatten sich doch noch ein paar Skifahrer mehr ins Gebiet verirrt.
^^ Nach einer weiteren Fahrt mit der Gondelbahn stand ich wieder am Osthang, wo immer noch fleißig beschneit wurde.
^^ Seit ein paar Jahren gibt es diesen gläsernen Aufzug, der die Bergstation mit der Eisensteiner Hütte und dem Schutzhaus verbindet. Der Lift geht unterirdisch noch ein paar Meter weiter. Es führt ein kurzer Tunnel unter der Piste zu den Gasthäusern.
^^ Unter der Terrasse des Schutzhauses befindet sich der Zugang zum Lift
^^ Kante der Weltcupstrecke vorm Steilhang
^^ Links quälten sich ein paar Anfänger die Piste hinunter.
^^ Rechts von der Talstation der Gondelbahn stand früher die Talstation der DSB. Diese führte ungefähr an meinem Standort vorbei zur jetzigen Eisensteiner Hütte, die früher die Bergstation der DSB, einen Kiosk und eine hässliche Wärmehälle beinhaltete. Damals war die Liftschneise keine 10m breit - kein Vergleich zur Autobahn, die man heute vorfindet.